Vorprojekt
Einen Arbeitstag lang nehmen wir bei Ihnen auf, wie ein Vorgang heute wirklich läuft. Danach wissen Sie, welche Schritte wegfallen können und was die Umsetzung kostet. Der Betrag wird auf ein Folgeprojekt angerechnet.
Bestellungen, Rechnungen, Anfragen, Belege und Anträge kommen als Mail, PDF oder Zettel. Delegario liest sie, prüft sie gegen das, was in Ihrem System steht, und legt sie zur Freigabe vor. Für Betriebe ohne eigene IT-Abteilung.
Wer im Mittelstand eine Stelle im Innendienst oder in der Buchhaltung besetzen will, wartet lange. Die Arbeit wartet nicht. Automatisierung nimmt die Schritte ab, die niemand gern macht: abtippen, vergleichen, hinterhertelefonieren. Dafür braucht es keinen zusätzlichen Kopf, und Ihr Team entscheidet, statt nach Leuten zu suchen. So sieht Digitalisierung der Verwaltung im Mittelstand aus: kleine, wiederkehrende Abläufe, die fertig vorbereitet ankommen.
Derselbe Vorgang zweimal: wie eine Bestellung heute durch drei Programme wandert, abgetippt, Feld für Feld – und wie sie aussieht, wenn das System sie vorbereitet und Sie nur noch freigeben.
Die Eingangsszene ist KI-generiert. Die gezeigte Oberfläche ist im Delegario-Design nachgebaut; Firmennamen, Artikelnummern und Belege sind frei erfunden.
Bis eine Bestellung als Ware das Haus verlässt, ist sie durch fünf Programme gelaufen: Posteingang, ERP, Bestandsliste, Speditionsportal, Ausfuhranmeldung. Jedes kennt seinen Teil. Die Verbindung dazwischen ist ein Mensch, der abtippt, vergleicht und nachfragt.
Genau dort entstehen die Fehler, die später teuer werden – und genau dort setzen wir an. Die Software legt sich über Ihre vorhandenen Systeme und führt den Vorgang an einer Stelle zusammen. Die Daten werden einmal gelesen und von dort in die angeschlossenen Systeme geschrieben. Sie prüfen und geben frei, statt abzutippen.
Die Bestellung wird aus dem Originalbeleg gelesen – aus Mail, PDF oder Scan, in acht Sprachen. Jede Angabe muss im Beleg nachweisbar sein; was nicht eindeutig ist, wird markiert statt ergänzt. Von dort geht sie in die angeschlossenen Systeme.
Wo eine Bestellung steht, sehen Sie an einem Bildschirm: gelesen, vorbereitet, Papiere vollständig, Spediteur gebucht, Rechnung bereit. Fragt der Kunde nach, braucht es dafür keine drei Programme und keinen Kollegen, der gerade im Urlaub ist.
Die Buchhaltung bleibt in Ihrem System, der Bestand im ERP, die Sendung beim Spediteur. Nichts wird abgelöst, nichts migriert. Was wegfällt, ist ausschließlich die Handarbeit dazwischen.
Das System bereitet vor, Sie geben frei. Nach draußen geht nichts, bevor jemand den Haken gesetzt hat.
Was Sie hier sehen, ist kein Baukasten, aus dem Sie sich etwas aussuchen. Es sind Ansichten einer Software, die für einen Betrieb gebaut wurde – mit seinen Abläufen, seinen Belegen, seinen Systemen. Bei Ihnen sähe sie anders aus, weil Ihr Betrieb anders ist.
Alles landet in einem Postfach: Bestellungen als PDF, Anfragen im Fließtext, Nachträge als Antwort auf die Antwort. Jemand öffnet, liest, tippt ab. Kommt dieselbe Bestellung ein zweites Mal, wird sie ein zweites Mal angelegt.
Das Postfach wird angebunden. Jede Nachricht wird gelesen – auch der schräg eingezogene Scan und das PDF, dessen Tabelle über zwei Seiten läuft. Ein Nachtrag wird dem Vorgang zugeordnet statt doppelt angelegt. Ohne Beleg legt das System nichts an.
38 Nachrichten heute · gelesen und zugeordnet
| Absender | Eingang | Ergebnis |
|---|---|---|
| Muster Pflege gGmbH | Bestellung als PDF | 14 Positionen gelesen, Entwurf angelegt |
| Beispiel Bau GmbH | Anfrage im Fließtext | Angebotsentwurf vorbereitet |
| Muster Klinik | Scan, schräg eingezogen | gelesen, drei Felder als unsicher markiert |
| Beispiel Gastro GmbH | Nachtrag zur Bestellung | als Dublette erkannt, dem Vorgang zugeordnet |
| Muster Chemie KG | Mail ohne Anhang | kein Beleg, Klärungsfall angelegt |
| Heute | 38 Nachrichten gelesen, 34 Vorgänge angelegt, 4 zur Klärung | |
Beispieldaten. Gelesen wird automatisch, angelegt wird als Entwurf. Weiter geht nichts, bevor jemand freigegeben hat.
Wer abtippt, sieht den Zahlendreher nicht – er hat die Zahl ja gerade selbst geschrieben. Wer kontrolliert, hat den Originalbeleg nicht daneben liegen und überfliegt.
Jedes gelesene Feld bekommt eine Kennzeichnung: sicher oder unsicher. Die Maske liegt neben dem Beleg, aus dem sie stammt. Unsichere Felder sind hervorgehoben und müssen einzeln bestätigt werden, sichere lassen sich überfliegen. Der Kunde wird gegen den Stamm abgeglichen.
3 Vorgänge offen · zweistufige Freigabe
| Feld | Gelesen | Kennzeichnung | Status |
|---|---|---|---|
| Kunde | Muster Maschinenbau SA | im Stamm gefunden, K-10482 | bestätigt |
| Ihre Bestellnummer | Commande 4471-C | sicher | bestätigt |
| Position 1 · Artikel | TK-4820-S | sicher | bestätigt |
| Position 1 · Menge | 12 | sicher | bestätigt |
| Position 2 · Artikel | TK-482O-M | unsicher: Buchstabe O statt Null möglich | prüfen |
| Liefertermin | KW 46 | unsicher: kein Datum genannt | prüfen |
| Lieferadresse | weicht vom Stamm ab | neue Anschrift im Beleg | Klärung |
| Auszug | 21 Felder sicher gelesen, 3 brauchen eine Entscheidung | ||
bestätigtprüfenKlärung
Beispieldaten. Wir lesen und kennzeichnen. Ob ein unsicheres Feld stimmt, entscheidet Ihr Team – mit dem Originalbeleg daneben.
Die Anfrage kommt per Mail, oft als Liste gewünschter Artikel oder als Bestellzettel eines anderen Anbieters, manchmal auf Französisch. Jemand sucht Artikelnummern, Preise und Konditionen zusammen und baut das Angebot aus dem letzten um. Bis es rausgeht, hat der Kunde woanders bestellt.
Die Positionen werden ausgelesen und dem Artikelstamm zugeordnet. Preise und Kundenkonditionen kommen aus Ihrem System. Nennt der Kunde ein Fremdprodukt, steht der passende Artikel aus Ihrem Sortiment als Vorschlag daneben. Das System merkt sich, in welcher Sprache angefragt wurde, und entwirft die Antwort in derselben.
7 Anfragen heute · Entwürfe zur Prüfung
| Anfrage von | Positionen | Ergebnis | Status |
|---|---|---|---|
| Beispiel Klinik gGmbH | 12 | Entwurf über 3.480,00 € netto | Entwurf bereit |
| Muster Maschinenbau SA | 5, Anfrage auf Französisch | Entwurf auf Französisch vorbereitet | Entwurf bereit |
| Muster Hausverwaltung GmbH | 4, davon 1 Fremdartikel | Entwurf mit Vorschlag aus dem eigenen Sortiment | Entwurf bereit |
| Beispiel Gastro GmbH | 9 | Staffelpreis geprüft, Entwurf über 1.260,00 € | Entwurf bereit |
| Muster Werkstatt e.K. | 6, davon 2 unklar | Rückfrage zu Menge und Ausführung vorbereitet | Rückfrage |
| Auszug | 5 von 7 Anfragen mit fertigem Entwurf | ||
Entwurf bereitRückfrage
Beispieldaten. Wir bereiten vor. Preis, Nachlass und Freigabe bleiben bei Ihrem Vertrieb.
Die Auftragsbestätigung geht raus, ein Termin steht drin. Ob die Ware im Lager liegt, in welcher Charge und wie lange die noch verwendbar ist, klärt sich später – manchmal erst beim Kommissionieren.
Vor der Bestätigung wird der Bestand geprüft. Reicht er nicht, schlägt das System die Teilmenge vor und terminiert den Rest. Bei chargengeführten Artikeln wird die Charge vorgeschlagen, die zuerst abläuft. Eine Fehlmenge erzeugt keinen stillen Rückstand, sondern einen Bestellvorschlag.
Auftrag A-2026-0488 · Bestand und Chargen
| Position | Bestellt | Verfügbar | Vorgeschlagene Charge | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| TK-4820-S | 12 | 40 | L-2025-114 · bis 03/2027 | vollständig, Termin 12.11.2026 |
| DM-9140 | 6 | 4 | L-2026-038 · bis 09/2027 | 4 Stück jetzt, 2 terminiert |
| SF-2207 | 25 | 0 | – | Fehlmenge, Bestellvorschlag angelegt |
| Auftrag | 1 Position vollständig, 1 geteilt, 1 in Beschaffung | |||
Beispieldaten. Wir prüfen und schlagen vor. Ob geteilt geliefert oder gewartet wird, entscheidet Ihr Vertrieb mit dem Kunden.
Lieferschein drucken, Proforma tippen, das Zeugnis zur Charge im Ordner suchen, beim Spediteur die Empfängeradresse noch einmal eingeben. Fehlt ein Papier, steht die Sendung im Lager und der zugesagte Termin ist weg.
Zum Auftrag gehört eine Belegmappe. Das System erzeugt, was zu diesem Versandweg gehört, und sperrt die Freigabe, solange ein Pflichtbeleg fehlt – mit dem Satz, welcher es ist. Die Sendung wird beim Spediteur angemeldet, die Sendungsnummer kommt zurück in den Vorgang.
Auftrag A-2026-0488 · Belegmappe vor dem Versand
| Beleg | Erforderlich | Stand | Status |
|---|---|---|---|
| Lieferschein | immer | aus dem Auftrag erzeugt | liegt vor |
| Proformarechnung | Lieferung ins Drittland | aus dem Auftrag erzeugt | liegt vor |
| Werkszeugnis 2.2 | Charge L-2025-114 | aus dem Archiv beigelegt | liegt vor |
| Frachtbrief | immer | entsteht bei der Buchung | bei Buchung |
| Ausfuhranmeldung | Lieferung ins Drittland | Kein Versand ohne Ausfuhranmeldung – hier anlegen | fehlt |
| Freigabe | gesperrt, solange ein Pflichtbeleg fehlt | ||
liegt vorbei Buchungfehlt
Beispieldaten. Welche Belege bei welchem Versandweg Pflicht sind, legen Sie fest. Die Sperre setzt das System, aufheben kann sie nur jemand mit Berechtigung – protokolliert.
Dass ein Artikel knapp wird, merkt man an der Bestellung, die nicht bedient werden kann. Wer wann was freigegeben hat, weiß man, solange sich jemand erinnert.
Aus dem Warenausgang der letzten zwölf Monate errechnet das System die Reichweite je Artikel und schlägt Nachbestellungen vor, bevor der Bestand auf null geht. Jeden Morgen kommt ein Überblick: was offen ist, was geklärt werden muss, was über Nacht automatisch gelaufen ist. Jeder Schritt ist protokolliert, mit Name, Zeit und Beleg.
Stand heute · gerechnet aus zwölf Monaten
| Artikel | Bestand | Reichweite | Vorschlag |
|---|---|---|---|
| TK-4820-S | 40 | 11 Wochen | keiner |
| DM-9140 | 4 | 2 Wochen | 60 Stück nachbestellen |
| SF-2207 | 0 | – | 100 Stück, offene Fehlmenge 25 |
| RV-1180-K | 18 | 3 Wochen | 40 Stück nachbestellen |
| GL-7702 | 260 | über 26 Wochen | Überbestand prüfen |
| Heute gemeldet | 17 Artikel brauchen eine Entscheidung, 3 davon dringend | ||
Beispieldaten. Die Reichweite ist eine Rechnung aus Ihren eigenen Ausgängen, keine Prognose. Bestellt wird nichts ohne Ihre Freigabe.
Die Rechnung schreibt jemand, wenn er dazu kommt – oft Tage nach dem Versand. Welche offen ist und welche überfällig, zeigt eine Liste, die am Monatsende gepflegt wird. Bis dahin ruft niemand an.
Einen Werktag nach dem Versand entsteht der Rechnungsentwurf aus dem Auftrag, mit der Kundenbestellung daneben zum Abgleich. Freigegeben wird von Hand. Danach geht die Rechnung raus und der Zahlungseingang wird verfolgt.
1 Entwurf zur Freigabe · Rechnung einen Werktag nach Versand
| Rechnung | Auftrag | Betrag | Fällig | Status |
|---|---|---|---|---|
| R-2026-0455 | A-2026-0488 | 3.480,00 € | in 14 Tagen | Entwurf bereit |
| R-2026-0451 | A-2026-0479 | 1.260,00 € | in 6 Tagen | versendet |
| R-2026-0443 | A-2026-0468 | 6.910,00 € | überfällig | mahnen |
| R-2026-0440 | A-2026-0465 | 415,30 € | bezahlt | erledigt |
| Offen | 9 Rechnungen offen, davon 3 überfällig | |||
versendetEntwurf bereitmahnen
Beispieldaten. Die Rechnung entsteht aus dem Auftrag und wird vor dem Versand von Hand freigegeben. Gebucht wird in Ihrem System, wir erbringen keine Steuerberatung.
Welche Ansichten bei Ihnen entstehen, steht vorher nicht fest. Das entscheidet der Arbeitstag vor Ort: Wir sehen, wo dieselbe Handarbeit jede Woche wiederkehrt – bei Preislisten, Auftragsbestätigungen, Bestellvorschlägen, Zertifikaten oder dem Nachfassen bei überfälligen Lieferungen – und bauen genau dafür. So läuft das Vorprojekt.
Wir ersetzen weder Ihre Warenwirtschaft noch Ihre Buchhaltungssoftware. Wir arbeiten auf dem, was dort ohnehin ein- und ausgeht: Postfächer, PDF, Exporte, Formulare. Angelegt wird über dokumentierte Schnittstellen oder als Entwurf, den Ihr Team übernimmt. Schreibende Zugriffe erfolgen ausschließlich über dokumentierte Schnittstellen oder über ein mit Ihnen schriftlich vereinbartes Verfahren.
Verarbeitung in Deutschland, in der EU oder bei Ihnen im Haus. Einzelne Dienste mit Drittlandbezug setzen wir nur mit Ihrer Kenntnis und auf Grundlage der EU-Standardvertragsklauseln ein; welche das sind, steht namentlich im Auftragsverarbeitungsvertrag. Aus Ihrem Haus geht nur, was Sie vorher freigegeben haben.
Einen Arbeitstag lang nehmen wir bei Ihnen auf, wie ein Vorgang heute wirklich läuft. Danach wissen Sie, welche Schritte wegfallen können und was die Umsetzung kostet. Der Betrag wird auf ein Folgeprojekt angerechnet.
Wir setzen Prozess für Prozess um, nicht alles auf einmal. Jeder läuft zuerst im Vorschau-Modus: Das System bereitet vor, nach draußen geht nichts. Scharf geschaltet wird erst, wenn Sie gesehen haben, dass es stimmt.
Was gebaut ist, muss laufen. Wir überwachen die Abläufe, kümmern uns um Änderungen an Schnittstellen und Formaten und bauen aus, wenn Bedarf entsteht.
Sie müssen nicht den ganzen Betrieb umbauen. Ein Vorgang reicht als Anfang, und nach jeder Stufe entscheiden Sie, ob die nächste folgt. Wie lange der erste dauert, sagen wir Ihnen nach dem Vorprojekt. Was wir vorher wissen müssen, klären wir im Erstgespräch – kostenfrei und ohne Verpflichtung, vor Ort in der Pfalz und im Rhein-Neckar-Raum, etwa in Mannheim, Ludwigshafen oder Karlsruhe, oder per Video.
Diese Seite zeigt, was Automatisierung für Ihren Betrieb bedeutet. Wie wir vorgehen und wo KI zuarbeitet, steht auf der Startseite. Wer dahintersteht, zeigt die Teamseite.
Nein. Ihr System bleibt führend. Wir arbeiten auf dem, was ohnehin bei Ihnen entsteht: Postfächer, PDF, Exporte, Formulare. Angelegt wird über dokumentierte Schnittstellen oder als Entwurf, den Ihr Team übernimmt.
Dann wird nichts still übernommen. Der Vorgang landet mit dem markierten Unterschied auf einer Liste, und eine Person bei Ihnen entscheidet. Die Schwelle, ab wann etwas als eindeutig gilt, legen Sie fest.
Sie. Wir bereiten vor, prüfen und legen vor. Freigegeben wird bei Ihnen, und diese Freigabe ist dokumentiert. Kein automatischer Ablauf bucht oder versendet ohne diese Freigabe.
Genau dafür sind wir da. Wir bauen, betreiben und überwachen die Abläufe und melden uns, wenn sich ein Format oder eine Schnittstelle ändert. Sie brauchen dafür niemanden im eigenen Haus.
Verarbeitung in Deutschland, in der EU oder bei Ihnen im Haus. Eingesetzt werden nur Dienste, für die ein Auftragsverarbeitungsvertrag vorliegt. Einzelne Dienste mit Drittlandbezug nutzen wir nur mit Ihrer Kenntnis und auf Grundlage der EU-Standardvertragsklauseln. Die vollständige Liste steht offen im AVV.
Mit einem kurzen Erstgespräch. Wir schauen gemeinsam, welcher Ablauf bei Ihnen am meisten Zeit kostet, und starten mit genau diesem einen. Wenn Sie noch nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, ist das Vorprojekt der Einstieg.
Wir melden uns in der Regel innerhalb von zwei Werktagen bei Ihnen.